Fassade

Historische Hotels neu entdeckt: Von Mallorcas Festung bis zum Palast an der Algarve heute

Von ehemaligen Kanonenstellungen auf Mallorca bis zu aristokratischen Palästen in Portugal: Fünf aussergewöhnliche Hotels zeigen, wie historische Architektur zeitgemäss neu interpretiert wird.Manche Orte haben schon viel erlebt, bevor sie zum Hotel werden. Sie waren Schauplätze politischer Entscheidungen, Zentren des Handels oder dienten einst der Verteidigung ganzer Küstenabschnitte. Heute verbinden sie ihre bewegte Vergangenheit mit zeitgemässem Design und modernem Komfort. Auf Mallorca werden ehemalige Kanonenstellungen zu privaten Suiten, in Málaga erwacht ein barocker Kaufmannspalast zu neuem Leben und in Marrakesch schreiben renommierte Designer die Geschichte einer hundertjährigen Hotelikone fort. Dabei bleibt die Architektur nicht blosse Kulisse, sondern wird selbst zum Teil des Erlebnisses.

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Neues Kapitel im Hotel La Müda: Lärchenholz, Designmöbel und Dolomitenflair in Südtirol

Nach mehr als einem halben Jahrhundert beginnt für das Hotel La Müda in Abtei ein neues Kapitel. Es liegt im Herzen der Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe gehören. Die Renovierung durch das Planungsbüro Castlunger Homes verleiht der Hotelanlage eine neue Gestalt und bewahrt dabei den Bezug zur Landschaft und zur architektonischen Identität des Gadertals. Das Projekt verbindet Tradition und zeitgemässe Gestaltung. Die Aussenarchitektur spiegelt die Verbundenheit mit der alpinen Landschaft wider. Die Fassaden sind mit vertikal angeordneten Lärchenbrettern verkleidet, die die lokale Bautradition zeitgemäss interpretieren. Das Holz verändert seinen Farbton im Laufe der Zeit auf natürliche Weise und trägt dazu bei, die Gebäude nach und nach in die umgebende Landschaft einzubetten.

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Kanton Genf: Weltstadt, Weinland, Architektur und Natur zwischen Rhône und See

Genf ist weit mehr als die internationale Stadt am See. Hinter dem Jet d’Eau beginnt ein ungewöhnlich kompakter Kanton: dicht bebaute Gemeinden, historische Dörfer, ausgedehnte Rebberge, geschützte Flusslandschaften und weltbekannte Forschungsstätten liegen erstaunlich nah beieinander. Ende 2025 lebten gemäss den provisorischen Zahlen des kantonalen Statistikamts 537’191 Menschen in den 45 Gemeinden. Die Kantonsfläche umfasst 282,4 Quadratkilometer, davon 246 Quadratkilometer ohne den Genfersee. Damit gehört Genf flächenmässig zu den kleinsten, zugleich aber zu den am dichtesten besiedelten Kantonen der Schweiz.

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